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Pilzverein Rehna
Mittwoch, 21 Juni 2017 06:32

Entdeckt ! Trüffel im Pfarrgarten von Pokrent.

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Rehna-Pokrent. Dass ein Pastor nicht nur stets ein fürsorgliches und wohlwollendes Auge auf seine Schäflein in der Gemeinde wirft bewies Pastor Blumenschein aus Pokrent vor kurzem auf ganz besondere Art und Weise. Auf seinem großzügigen Pfarrgrundstück wächst so allerlei. Vor wenigen Tagen geschah es nun bei der Gartenarbeit wohl rein zufällig. Es kam etwas an das Tageslicht, sozusagen direkt aus der Finsternis. Mehrere bis zu 3 Zentimeter kleine, ockerbraune, unregelmäßig knollige Gebilde hielt er in seinen Händen. Eine gewisse Ähnlichkeit mit den Hinterlassenschaften eines Hundes war nicht zu leugnen. Schnell waren die „Köttel“ eingetütet, und über den mykologisch vorgebildeten Pilzdiakon Matthias Krause gelangten diese irdischen Gewächse auf dem Tisch des Rehnaer Pilzvereinschef Torsten Richter.

 

Eine Probe aus den „Innereien“ des Pilzes wurde mikroskopisch untersucht und schon war die Art enttarnt. Die Weissgekammerte Schleimtrüffel (lat.: Melanogaster ambiguus) wuchs dort unterirdisch (hypogäisch). Nach KREISEL (2011) gilt die Art in Mecklenburg-Vorpommern als selten und steht in der „Roten Liste der gefährdeten Großpilze“. Nun wird manch einer gleich von lukullischen Genussorgien träumen, aber unsere Schleimtrüffel hat rein gar nichts mit der teuer gehandelten Perigord-Trüffel zu tun, leider. Weitere Fragen nach dem Speisewert der Schleimtrüffel erübrigen sich in dem Moment, wenn einem der Geruch in die Nase kriecht. Die Art verströmt einen ganz üblen, aufdringlichen Geruch nach einer Mischung aus Leuchtgas und verfaulten Zwiebeln. Einen schönen optischen Kontrast bietet uns das Innenleben. Im Querschnitt erkennt man eine Vielzahl von kleinen und großen weißen Kammern, in denen die dunkelbraunschwarze Sporenmasse schlummert. Über diese Sporen erfolgt die Verbreitung der meist im Verborgenen lebenden Pilzart. 
Für den interessanten Fund bedankt sich der Rehnaer Pilzverein bei Pastor Blumenschein und freut sich auf weitere außergewöhnliche Pilzfunde im Verlaufe des Jahres.

Freitag, 16 Juni 2017 06:09

Der Regen lässt die Pilze sprießen!

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Der regelmäßige Regen und die milde Wärme läßt die Pilze sprießen. In Rehna mehrfach in Parkanlagen unter Linden entdeckt: Es handelt sich um Netzstielige Hexenröhrlinge (lat.: Boletus luridus). Von den ansehnlichen Pilze würden schon 2 – 3 für eine Magen füllende Mahlzeit ausreichen. Der olivbraune bis braune Hut kann Durchmesser bis zu 25 cm betragen! Der oft bauchig angeschwollene Stiel trägt ein grobes Netz. Die Porenschicht unter dem Hut ist schön orange bis rot und bläut auf Druck schnell. Auch das Fleisch verfärbt sich sekundenschnell blau. Der Netzstielige Hexenröhrlinge ist essbar, sollten aber besser ohne Alkohol genossen werden. Es kann zu individuellen Unverträglichkeitsreaktionen kommen.

  • Prächtige Netzstielige Hexenröhrling - eßbar.
  • Im Schnitt läuft der Pilz sofort blau an.
  • Torsten Richter präsentiert Netzstielige Hexenröhrlinge aus dem Heinrich Sternberg Park in Rehna.

 

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