Speisepilze

Speisepilze (7)

Mittwoch, 25 März 2009 20:19

Hexenröhrling

geschrieben von

Der Flockenstielige H. ist ein ganz hervorragender und fast nie madiger Speisepilz!

Bei Netzstieligen H. gibt es Einschränkungen, denn erstens mögen die Maden ihn gerne,
zweitens vertragen ihn nicht alle Leute. Jahrelang hielt sich gar das Gerücht, dass er in Verbindung mit Alkohol giftig ist. Diese Behauptung konnte ich zusammen mit einem Freud bei einem kräftigen Selbstversuch entkräften. Ich kenne auch niemanden in meinem Bekanntenkreis, der gegen dieses Boleten eine Allergie hat. Aber für Erstgenießer Achtung!
Diese Allergie kommt doch wohl des öfteren vor (und zeigt dann offensichtlich in etwa die gleichen Symtome die das Coprinus-Syndrom, also die Vergiftung in Verbindung mit Alkohol). Laut Literatur soll man sie vor dem Braten 12 min abkochen.
Für mich und viele Bekannte ist er ein ganz toller Pfannenpilz, zumal er bei uns reichlichst vorkommt.

Mittwoch, 25 März 2009 20:13

Hexeneier (Jugendstadium der Stinkmorchel)

geschrieben von

Nach einer erfolglosen Pilzwanderung fand ich eines schönes Tages innerhalb weniger Minuten gut 50 Hexeneier. So ein Geschenk darf man nicht abschlagen. Die meisten Zeitgenossen schmähen diese weißen Kugeln, einige jedoch rühmen sie als besondere Delikatesse.

 

hexeneier u.a. 001Also selbst probieren. Das „Putzen“, also in diesem Fall das Entfernen der Außenhaut und der darunter liegenden weißen Glibberschicht gelang mir mit der Zeit immer besser, das Zerschneiden in Scheiben ging noch besser. Das Braten – wie Bratkartoffeln –
Klappte nicht so, das ganze wurde mir leider zu cross und trocken. So werde ich es bei Gelegenheit wieder probieren. Eine Delikatesse scheint es nicht zu sein. Und der rettig-
artige Geschmack dürft auch nicht jedem gefallen. Aber essbar und zum Experimentieren sind die Hexeneier auf jeden Fall.

 

hexeneier u.a. 008

Mittwoch, 25 März 2009 17:16

Herbsttrompete, Totentrompete

geschrieben von
alt Dieser dem Pfifferling verwandte Pilz, welcher auch das Logo unseres Pilzvereins ziert, kommt in unserer Region in manchem Jahr als Massenpilz vor. So erntete ich innerhalb von zehn Oktobertagen im Jahr 2008 immerhin sieben große Einkaufskörbe voll. Er schmeckt mir besonders als pure und wenig gewürzte Trompetenpfanne; andere mögen ihn lieber in der Mischpilzpfanne; wieder andere schwören auf sein tolles Aroma im getrockneten und evtl. gemahlenen Zustand. Wir nutzen alle drei Möglichkeiten. Getrocknete Pilze werden bei uns immer gemahlen. Eine Made, die übersehen worden ist und das Dörren überlebt hat, kann ein ganzes Konservenglas Trockenpilze verderben (schon erlebt)! alt
Mittwoch, 25 März 2009 18:09

Austernseitling, Austernpilz

geschrieben von

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus diesen ergiebigen Pilzen der kalten Jahreszeit machen wir gerne heißen Gulasch.  Er wird genau so zubereitet wie herkömmlicher Gulasch. Nur das lästige Entfernen des fetten Fleisches entfällt. Jedoch sollten die Stückchen nicht zu groß sein, da ja Pilze im Allgemeinen und solch feste Pilze wie dieser recht schwer im Magen liegen.

 

Mittwoch, 25 März 2009 15:24

Ein Kochbuch haben wir auch

geschrieben von
Wer es detailliert und ausführlich liebt, der kann in unserem Kochbuch stöbern. Dort finden Sie Rezepte mit Anleitungen, die einem beim Lesen schon das Wasser im Mund zusammensaufen lassen. Und wer ein gutes Rezept hat, dar es auch gerne bei einstellen. Das Pilzkochbuch finden Sie auch in der Pilzküche.
Mittwoch, 25 März 2009 12:39

Hexeneier

geschrieben von
Eines Tages entdeckte ich nach ansonsten erfolgloser Pilzsuche innerhalb von 5 min etwa 50 Hexeneier (das Jugendstadium der Stinkmorchel). Na, solch ein Geschenk lässt man doch nicht liegen! Nach einiger Zeit hatte ich mich in die glibberige Arbeit eingrübt, die äußere weiße Haut und eben die Glibberschicht zu entfernen. Mit dem Allesschneider in 3 mm dicke Scheiben geschnitten und wie Bratkartoffeln zubereitet, fertig. Dass das Gericht eine echte Delikatesse war - wie zuweilen zu lesen ist - kann ich nicht behaupten, aber durchaus essbar und durch den leichten Rettiggeschmack interessant. Man sollte ruhig damit experimentieren!
Mittwoch, 25 März 2009 12:18

Pilzgulasch

geschrieben von
Den kaum verwechselbaren und ergiebigen Austernseitling, der in der kalten Jahreszeit an Laubbäumen vorkommt, kann man wunderbar zu schmackhaftem Gulasch verarbeiten. Wir bereiten ihn wie gewöhnlichen Gulasch zu. Jedoch müssen wir kein fettes Fleisch abschneiden, undefinedda er aber recht schwer im Magen liegt, sollten die Stücke nicht zu groß sein.
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