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Pilzverein Rehna
Aktuell

Aktuell (223)

Die aktuellen Nachrichten vom Pilzverein Rehna

Lehrreiche Pilzwanderung mit viel Sonne, Steinpilzsammler gehen derzeit noch leer aus

Stantiago de Chile. Hamburg. Rehna. Woitendorf. Nach einem eher mäßigem Auftakt in die herbstliche Pilzsaison am vergangenen Wochenende am Roten See, ging es nun in den Lieblingswald der Rehnaer. Der Woitendorfer Wald stand auf dem Plan. Bei herrlichem Wetter mit viel Sonne folgten 19 froh gelaunte Mitglieder und einige Gästen des Rehnaer Pilzvereins „Heinrich Sternberg“ e.V. dem Lockruf der Pilze. Als Gäste konnten diesmal drei Pilzinteressierte aus Chile begrüßt werden. Ein Hauch von Internationalität wehte durch den Wald....Gemeinsam ging es durch die verschiedenen Waldbereiche und allmählich füllten sich die luftigen Körbe. Für die Artenkenntnis wurde natürlich auch wieder etwas getan. Immer wieder wurden Merkmale am „lebenden Objekt“ erläutert und so das sichere Sammeln gefördert! Nach der Sammeltour wurden die Pilzkörbe kontrolliert.

  • Pilzkörbe wurden kontrolliert.
  • Gestreifter Teuerling (Cyathus striatus), ein außergewöhnlicher Pilz.
  • Aufkommende Steinpilzfreude bei Eike Russnak, Olaf Götz und Katrin Richter.
  • Gruppenbild mit Gästen aus Chile.
  • Vereinschef Torsten Richter erläutert den Gästen aus Chile anschaulich die gefundenen Pilzarten

Wenige Steinpilze, seltene Anhängsel-Röhrlinge, Maronen, köstliche Stockschwämmchen, Rotfüßchen und auch Herbsttrompeten wurden gefunden. Der herkömmliche Röhrlingssammler geht aber eher leer nach Hause, aber die an der Formen- und Artenvielfalt im „Reich der Pilze“ Interessierten hatten sich am vergangenen Sonntag gut aufgehoben gefühlt. Es gab allerhand zu lernen. So waren die drei chilenischen Pilzfreunde auch eifrig mit dem Fotografieren der Pilze beschäftigt und Dank der Übersetzungskünste des Hamburger Rechtsanwaltes Olaf Götz konnten sie den Ausführungen von Vereinschef Torsten Richter gut folgen.
Die vielen erklärenden Worte, das gemeinsame Riechen, Schmecken, Anfassen und Begutachten der gefunden Hutträger kam gut an und beeindruckte die Gäste. „Endlich mal Zeit zum Kennenlernen der Arten und nicht nur abschneiden und ab in die Pfanne.“ So die einhellige Meinung der Pilzfreunde.
Auch wenn die 16. Tage der Pilze unmittelbar vor der Tür stehen, so bleibt das aktuelle Pilzaufkommen auch bei uns noch eher bescheiden. Es besteht aber begründete Hoffnung und so findet die nächste Wanderung auch am 19.September statt.

Fotos und Text: Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein

Donnerstag, 03 September 2015 00:00

Wenig Pilze, viel Sonne und leckeres Wildschwein am Spieß

geschrieben von

Rehna/ Brüel. Am Sonnabend, 29. August - Zum 11. Mal in Folge trafen sich die Pilzfreunde des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V. und einige Mitglieder der Gruppe der Pilzfreunde innerhalb der gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. zu ihrem traditionellen Vereinstreffen am Roten See bei Brüel. Nach knackig-kurzer Begrüßung bildeten sich zwei Exkursionsgruppen. Mit Irena Dombrowa ging es in den Wald bei Basthorst und Reinhold Krakow führte einige Pilzfreunde durch das Radebachtal bei Blankenberg. Immer eine gute Adresse nicht nur für Speisepilzsammler, sondern vor allem auch für Leute, die über den Tellerand hinaus blicken möchten. Der Tellerand war heute allerdings für alle sehr hoch, so dass es weder Speisepilze, noch die hier sonst anzutreffenden, sehr interessanten Pilzarten in nennenswerten Mengen gab. Es war also wirklich bescheiden. Dennoch konnten wir einige schöne Funde tätigen und die reizvolle Landschaft in vollen Zügen geniessen! Manfred Belz war jedenfalls begeistert von der Landschaft, „das entschädigt für die Pilzarmut“. Zur richtigen Zeit im Radebachtal und die Körbe wären voll! Einer der schönsten Funde war eine Koralle! Ja Korallen leben auch an Land! Und was für schöne. Die schwierige Bestimmung gelang mit dem Mikroskop und der vereinseigenen Literatur! Die Dreifarbige Koralle (Ramaria formosa) hatten wir an den ausgemergelten Buchenhängen des Radebachtales gefunden.

Roter See 2015

  • Dicht am Pilz. Die Poren vom Saftporling
  • Der Behangene Düngerling wuchs auf altem Pferdeapfel.
  • Biberburg im Radebachtal. Im Hintergrund das angestaute Bachtalwasser.
  • (Ein-) Blick in die Koralle.
  • Sonniges Badewetter erwartete die Pilzfreunde am Roten See
  • Ramaria formosa. Die Dreifarbige Koralle entdeckten wir im Radebachtal.
  • Markant sind die gelblichen Spitzen der Korallenäste.
  • Es geht gleich los.....Begrüßung am Roten See.
  • Nun kann es aber wirklich losgehen...
  • Einige Pilzfreunde versammelten sich noch zum Gruppenfoto, andere hatten schon die Heimreise angetreten.
  • Einige Pfifferlinge versteckten sich im moosigen Waldboden. Wir entdeckten sie.
  • Ein Saftporling auf einem bemoosten Buchenstubben.


Pilze für die Bratpfanne? Fehlanzeige. Die Rehnaer Pilzfreunde wollten es zunächst nicht wahr haben, dass es in dieser Region so wenig Pilze gibt, denn in den westlicheren Wäldern, so auch um Rehna, sieht es durchaus schon besser aus. Erste, zaghafte Anzeichen waren aber auch hier schon zu erkennen. Winzig kleine Steinpilze und Pfifferlinge sitzen in den Startlöchern! Nach der Wanderung ging es zum Baden in den Roten See!! Herrlich sauberes Wasser und windstilles Sonnenscheinwetter --- ein Genuss! Gerade abgetrocknet und nicht mit vollen Pilzkörben belastet gab es dann knuspriges Wildschwein am Spieß. Das war einfach nur SCHÖN und ERHOLUNG pur. Nachmittags machten dann noch etwa 10 Pilzfreunde eine Pilzwanderung um den Roten See herum und begutachteten die Angelergebnisse der Reriker Petrijünger. Ja Rerik! Die Dorschjäger treffen sich einmal im Jahr zum Friedfischangeln mit ihren Frauen in der Angelidylle am Roten See. Eine gute Idee auch für uns Pilzfreunde? Am Sonntag dem 6.September treffen wir uns dann in Rehna vor dem Langen Haus zur Pilzwanderung. Hoffentlich mit etwas mehr Erfolg.

Für viel Wirbel und Aufmerksamkeit sorgten diese eher unscheinbaren Pilze auf altem Pferdemist mitten auf dem Waldweg. Die Begeisterung war groß und zunächst waren alle etwas ratlos, welcher Gattung die größeren, graubeigen und schleimigen Blätterpilze wohl zuzuordnen wären. Nach ausgiebigen Fotomarathon aller beteiligten gelang in einer konzertierten Aktion die konkrete Bestimmung sehr schell. Es ist der giftverdächtige Halbkugelige Träuschling (Stropharia semiglobata). Das kleine, graue Pilzchen muss aber einer mikroskopischen Untersuchung unterzogen werden. Ein schöner Fund, der alle begeisterte und vieleicht bei größerem Pilzaufkommen untergegangen wäre.

Freitag, 21 August 2015 00:00

Auf nach Brüel zum Roten See.....

geschrieben von

...geht’s am Sonnabend, den 29. August 2015, für die Mitglieder des Rehnaer Pilzvereins Heinrich Sternberg e.V.!

WARUM ? Pilze sammeln mit den Wismarer Pilzfreunden!

Treff und Abfahrt: 8.30 Uhr in Rehna vor dem Langen Haus
Treff mit den Wismarer Pilzfreunden: 9.30 Uhr in Brüel am Roten See auf dem Parkplatz

Um 9.45 Uhr geht es nach kurzer Begrüßung ab in die Wälder um den herrlichen Deichel- und Hohl See. Nach der Wanderung erfolgt die Fundauswertung. Wer möchte kann auch das preiswerte Gaststättenangebot nutzen.
Es ist also Zeit zum Ausspannen, Schlafen auf der Waldwiese, Baden, Angeln, Bootfahren, weiter Pilze sammeln oder was auch immer möglich ist. Das Wetter ist der entscheidende Faktor.
Im Anschluss erfolgt die Vorstellung der Pilze und geplant ist das gemeinsame Gestalten einer kleinen Pilzausstellung vor der Gaststätte „Die Blockhütte“ . Hier kann viel gelernt und begutachtet werden! Jede Frage wird beantwortet u.a. durch Herrn Krakow (Pilzberater der Hansestadt) und Frau Dombrowa (Pilzberaterin und Fischereischeinprüferin).
Die gastronomische Versorgung erfolgt über die idyllische Gaststätte am See (Geld ist nötig!). Über die Dauer der Teilnahme entscheidet wie immer jeder selbst !

Und übrigens! Sollte das Wetter nicht „Achterbahn“ spielen, könnte der Tag ein echter Höhepunkt des Pilzjahres mit den Wismarer Pilzfreunden werden!

Also vielleicht bis zum 29. August!

Torsten Richter, Vorsitzender Pilzverein

Hexenröhrlinge In Rehnas Parkanlagen durchbrechen derzeit wieder die prächtigen Netzstieligen Hexenröhrlinge den Boden. Markant sind das Bläuen und das Netz auf dem Stiel. Es gibt sehr seltene Fälle von allergischen Reaktionen bei Genuss dieses auffälligen Pilzes in Verbindung mit Alkohol.

Freitag, 21 August 2015 00:00

Wiesen- und Anischampignons aus Nesow

geschrieben von

Wiesen- und AnischampignonsTonia Kern aus Nesow fand vor wenigen Tagen herrliche Wiesen- und Anischampignons in der nahen Umgebung auf einer Koppelwiese. Einige der prächtigen, madenfreien Hutträger hatten einen Durchmesser bis zu 25 Zentimeter. Eingefroren und frisch gerbraten eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan der gesamten Familie.

Donnerstag, 30 Juli 2015 00:00

tolle Bilder mit der Nikon 7000

geschrieben von

Der Verein hat in eine neue Kamera investiert und mit der Nikon 7000 die richtige Wahl getroffen. In Kopplung mit einem Makroobjektiv entstehen beeindruckende Bilder. Natürlich nur wenn die Kamera in den richtigen Händeln liegt. Hier rmal ein erster Beweis dafür. Alle Bilder Torsten Richter.

Mittwoch, 29 Juli 2015 00:00

Der Regen macht es möglich, entdeckt in Rehna

geschrieben von

Der Regen macht es möglich, entdeckt in Rehna

Nun schießen sie sprichwörtlich aus der Erde, die Pilze Rehna. Die Tourismusbranche schüttelt sich vor lauter Regen und kann Regenschirme nicht mehr sehen. Aber wo Schatten, da auch Licht und so stehen die vielen Pilzfreunde schon ganz zappelig in den Startlöchern. Schuld ist in beiden Fällen allein der Regen der letzten Tage.

Ist es in den Wäldern noch recht ruhig, so sprießen sie in der offenen Landschaft schon recht kräftig, die Pilze. Auf Wiesen, in Parkanlagen und entlang von Wegränder kann man sie fast hören. Und das Beobachten klappt z.B. auf Beeten die mit Schreddergut belegt wurden sogar ausgezeichnet. So gibt es nicht nur mitten in Rehna schon Speisepilze zu finden. Wo im Wonnemonat Mai noch Spitzmorcheln wuchsen, schießen nun die essbaren Kulturträuschlinge (Stropharia ugosoannulata) auf den „Schredderflächen“ aus der Erde. Ein Handelspilz der z.B. in Süddeutschland auch Braunkappe genannt wird. Der Kenner wird sich die Pilzmahlzeit schmecken lassen und der Unwissende wird sich vielleicht an der Formen- und Farbenvielfalt der Pilze erfreuen.

Solch einen optischen Leckerbissen bieten derzeit auch einige hundert Fruchtkörper eines ungenießbaren Pilzes, dem Behaarten Kegelhut-Mürbling (Psathyrella conopileus). Schön, wenn auch nicht essbar! Vielfalt ist halt ein Markenzeichen der Natur. Da kommt beim Beobachter keine Langeweile auf; egal ob Sonnenblume, Igel oder Steinpilz. In diesem Sinne immer schön mit offen Augen durch die Natur streifen.

 

Dienstag, 14 April 2015 00:00

Neuwahl des Vorstandes

geschrieben von

Die Mitgliederversammlung des Pilzverein "Heinrich Sternberg" Rehna e.V. wählte am 10. April 2015 einen neuen Vorstand.

Mitglieder des Vorstandes 

Torsten Richter Vereinsvorsitzender

Volker Jödicke stellv. Vorsitzender

Katrin Richter Schatzmeisterin

Pirkko Roinila Schriftführerin

Alexander Glomb Pilzberater

Neu im Vorstand sind Pirkko Roinila und Alexander Glomb. Die Mitgliederversammlung bedankte sich bei ausgescheidenen Vorstandsmitglied Artur Nickel.

 

  • Danke an Artur Nickel für die jahrelange Vorstandsarbeit!

Dienstag, 07 April 2015 00:00

Osterausflug zum Bärlauch!

geschrieben von

Katrin, Gudrun, Torsten und Volker beim Osterausflug in den Bärlauch...

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Giftnotruf: 0361 730 730

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