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Mittwoch, 29 Juli 2015 00:00

Der Regen macht es möglich, entdeckt in Rehna

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Der Regen macht es möglich, entdeckt in Rehna

Nun schießen sie sprichwörtlich aus der Erde, die Pilze Rehna. Die Tourismusbranche schüttelt sich vor lauter Regen und kann Regenschirme nicht mehr sehen. Aber wo Schatten, da auch Licht und so stehen die vielen Pilzfreunde schon ganz zappelig in den Startlöchern. Schuld ist in beiden Fällen allein der Regen der letzten Tage.

Ist es in den Wäldern noch recht ruhig, so sprießen sie in der offenen Landschaft schon recht kräftig, die Pilze. Auf Wiesen, in Parkanlagen und entlang von Wegränder kann man sie fast hören. Und das Beobachten klappt z.B. auf Beeten die mit Schreddergut belegt wurden sogar ausgezeichnet. So gibt es nicht nur mitten in Rehna schon Speisepilze zu finden. Wo im Wonnemonat Mai noch Spitzmorcheln wuchsen, schießen nun die essbaren Kulturträuschlinge (Stropharia ugosoannulata) auf den „Schredderflächen“ aus der Erde. Ein Handelspilz der z.B. in Süddeutschland auch Braunkappe genannt wird. Der Kenner wird sich die Pilzmahlzeit schmecken lassen und der Unwissende wird sich vielleicht an der Formen- und Farbenvielfalt der Pilze erfreuen.

Solch einen optischen Leckerbissen bieten derzeit auch einige hundert Fruchtkörper eines ungenießbaren Pilzes, dem Behaarten Kegelhut-Mürbling (Psathyrella conopileus). Schön, wenn auch nicht essbar! Vielfalt ist halt ein Markenzeichen der Natur. Da kommt beim Beobachter keine Langeweile auf; egal ob Sonnenblume, Igel oder Steinpilz. In diesem Sinne immer schön mit offen Augen durch die Natur streifen.

 

Gelesen 2215 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 29 Juli 2015 12:37

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