Matthias Krause

Matthias Krause

Sonntag, 08 Januar 2012 20:32

Pilzrückschau 2011

Dankbare Pilzrückschau 2011

von "Pilz-Diakon" Matthias Krause

 

„Herr, wie sind deine Werke so groß und viel!

Du hast sie alle weise geordnet

und die Erde ist voll deiner Güter.“

 

Psalm 104, Vers 24


Coprinus laanii

Foto: Torsten Richter

DSCF9428  

Foto: Matthias Krause     

Hinweis:  alle weiteren Fotos, wenn nicht anders angegeben, sind ebenfalls von M. Krause

Endlich Weihnachten für mich, denn heute ist der 27. Dezember. Mein erster freier Tag nach dem ganzen Weihnachtstrubel. Das Weihnachtskonzert ist erfolgreiche Geschichte, das Krippenspiel ebenso. Es gab viel beruflichen Stress, noch nicht einmal die Dezemberausgabe des Tintlings konnte ich lesen, dabei hatte ich sie immer in meiner Notentasche mit dabei, damit ich die Heilig-Abend-Predigt nicht vier mal hören musste (so gut sie auch war).Unser Besuch hat sich für ein Weilchen aus dem Staube gemacht. Meine schönsten Weihnachtsgeschenke liegen unter dem Christbaum: handbemalte Pilzstrümpfe, ein T-Shirt mit Pilzmotiven und ein schönes neues Pilzbuch. Beim heutigen Nachmittagsspaziergang entdeckten wir im Zentrum Rehnas tatsächlich hunderte Speisepilze. Welche? Auflösung am Ende des Berichtes. Wer jetzt schon nachschaut, wird 2012 kaum Pilze finden !!!

Es wird Zeit für das erste Foto.

DSCF8143

Nun der Versuch, mich anhand kurzer Notizen und vieler Fotos an das Pilzjahr 2011 zu erinnern. Los geht’s:                                                                                                                                                                                                                                                                          Am 19. Januar, einen Tag vor dem Geburtstag meiner Mutter, fiel mir ein, dass ich noch gar kein Geschenkt für sie habe. Also ab ins Roggendorfer Moor! So beginnt dieser Jahresrückblick mit einem fast typischen Foto: Samtfußrüblinge (Winterpilze) und Judasohren. Zwei Auffälligkeiten sehe ich in Nachhinein - es fehlen Austernseitlinge und im Zentrum des Fotos befindet sich ein golgelbe Zitterling. Genau kann ich mich an den Zeitpunkt nicht mehr erinnern, als ich beschloss, keine Austernseitlinge mehr zu ernten, da sie eigentlich nach nichts schmecken. Wahrscheinlich war es nach einem Austerngulasch im Spätherbst 2010. Seither genieße ich diese Pilze lieber visuell als winterliche Zierde der Natur. Gernauso wie den Goldgelben Zitterling, den ich außer dem samtigen Geburtstagsgeschenk für meine Mutter im Januar reichlich fand. Hier ein paar Fotos von den ersten Pilzfreuden 2011.

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Der goldgelbe Zitterling - essbar, wenngleich geschmacklos - ist wirklich eine Zierde des Waldes, zumal im Winter, wenn nicht einmal Schnee die Landschaft verzaubert und kaum Farben die Natur verschönen. Das habe ich auch auf der Homepage unseres Pilzvereines deutlich gemacht.

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