Matthias Krause

Matthias Krause

Wenn sich die Pilzbücher nicht einige sind hinsichtlich der Essbarkeit einer Art, dann wird natürlich gekostet. Dass der Ästige Stachelbart nicht giftig ist, darüber sind sich die Mykologen zumindest einig. Und dass er keine hohen Geschmacksnoten verdient hat, auch hier gibt es Übereinstimmung.

Warum soll man ihn also nach Meinung einiger Autoren nicht essen?
Zwei Gründe liegen auf der Hand. 1. ist er eine Zierde des Waldes und 2. ist er recht selten.
Dieses bei Wedendorf gefundene Exemplar (zu sehen ist hier nur ein Drittel des riesigen Exemplares) wirkte schon etwas alt und trocken. Deshalb folgen hier gleich zwei Nahaufnahmen, die das Filigrane des „Coralloides" zeigen.

 

Zu putzen war nichts, also ab in die Pfanne und wegen der Vergleichbarkeit (Chansengleichheit) so zubereitet, wie eine sonstige normale Pilzpfanne: etwas Speck und Zwiebel, Öl, Butter, Salz und Pfeffer.

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