alles über Pilze...
Die Pilzausstellung wurde von Klein und Groß gut besucht.
Makroskopische Beschreibung :
Hymenium: meist orange bis blaßorange.
Geschmack & Geruch:
unbedeutend.
Gute Farbabbildung bzw. Beschreibung:
GESAMTERSCHEINUNG & BESONDERES: ++ kleiner, gedrungener, scharlachroter Pilz mit stark kontrastierenden Lamellen
Hut:
1,2- 2 cm im Durchmesser, leuchtend feuerwehr- bis scharlachrot, auch orangefarben, im Alter ausblassend; jung etwas gewölbt, Rand schwach eingebogen dann ausgebreitet und zentral etwas eingedellt, im Alter etwas wellig verbogen; Hutoberfläche matt und von Anfang an trocken, samtig-filzig bis rußfarbend, flockig durch schwach aufsteigende Hyphen, Oberfläche im Alter z.T. recht dunkel wirkend durch oberste Lage der Huthauthyphen die bräunlichen Inhalt aufweisen; Hauthaut kaum abziehbar, brüchig.
Lamellen: jung cremeweiß, dann gelblich und deutlichen Kontrast zu Hut und Stiel bildend, im Alter auch orangegelblich; dicklich und recht weit entfernt; deutlich herablaufend. Stiel: 1- 3 x 0,2- 0,3 cm, gerade bis schwach gebogen, kräftig, gleichmäßig zylindrisch, glatt, etwas glänzend, brüchig, ausgestopft und dann hohl, orangerot- rot, basal gelblich mit weißlichem Myzelfilz.
Fleisch: gelblich bis orangegelblich, brüchig.
Geruch: unauffällig.
Geschmack: unauffällig mild.
vgl.: BREITENBACH & KRÄNZLIN Bd.2, Nr. 369 Abbildungvgl.: FUNGI EUROPAEI –Polyporaceae s.l. 2005, Abb. 712 und Text
Fruchtkörper: an der Unterseite eines morschen Quercus Stammes unregelmäßige, fladenförmigeFruchtkörper bildend, hellbräunlich bis ockerfarbend, Randbereich cremefarbend,resupinat, Oberfläche leicht wellig, Poren rundlich, 4 – 5 pro mm, Röhren geschichtet, Fruchtkörper gut vom Substrat ablösbar, Konsistenz etwas korkartig zäh.
Fruchtkörper (Apothezien): 0,5- 2 mm im Durchmesser, jung kugelig-pustelartig geschlossen, dann ausgebreitet kissenförmig, mit schwacher wulstiger Randzone, die deutlich unregelmäßig, fransig-zottig gewimpert ist, im Alter erscheint Randzone deutlicher abgesetzt; Apothecien jung und alt hell ockergelblich („semmelfarben“) bis blass orange, im Alter ausblassend auch blass lachsfarben; ungestielt dem basalen Rhizoidenfilz von Orthotrichum affine aufsitzend, seltener auch auf den von Rhizoiden umwobenen Stämmchen und basalen Blättchen.
Hymenium: blass orange bis blass lachsfarben.
Außenseite: durch dickwandige, septierte, farblose bis blass lachsfarbenen Hyphen leicht wollig-filzig und daher heller wirkend als Hymenium.
Hut: 3 – 12,5 cm im Durchmesser, jung halbkugelig- polsterförmig dann flach konvex ausgebreitet, ockerlich bis cremeockerlich, Randbereich bei jungen Fruchtkörpern heller; Hutoberfläche kahl und glatt, jung etwas schmierig und dadurch oft von der durchbrochenen Erde behaftet und z.T. sogar etwas verklebt anhaftend; Hutoberfläche reißt bei wechselnder Temperatur und Feuchtigkeit im Gewächshaus schnell ein; Randbereich lange etwas eingebogen; Hauthaut kaum abziehbar, nicht elastisch.
Lamellen: 5-9 mm breit, jung blaß creme- beige, dann ockerbräunlich bis kräftig dunkel zimt- bis rostbräunlich; dicht gedrängt, schmal angewachsen bis fast frei; Schneide zart weißlich bewimpert.
Stiel: 3-7 x 1- 2,3(-3,5 unter dem Stiel erweitert) cm, gerade, kräftig, gleichmäßig zylindrisch, unter dem Stiel oft auch etwas erweitert, basal etwas knollig angeschwollen (knollig-klumpg) bis deutlich verdickt; fest faserig, jung weißlich dann hell cremefarben, unter dem Hut (oberes Stieldrittel) deutlich gleichmäßig längsgerieft und bereift durch Kaulozystiden, abwärts schollig bis genattert aufreißend und durch Sporen etwas bräunlich gefärbt.
Fleisch: milchigweiß, fest in allen Teilen; voll, nur (!!) im Alter in der oberen Stielhälfte oft röhrig- hohl und mit Zapfen wie bei Hebeloma sinapizans.
Geruch: unauffällig bis etwas rettichartig, angenehm.
Geschmack: unauffällig mild, schwach rettichartig.
Sporenpulver (Abwurf): kräftig rostbraun bis rostrotbraun.
Hut :
5 –7,5cm Durchmesser, jung halbkugelig, dann abgeflacht und in der Mitte etwas eingedellt; junge Exemplare mit kleiner, spitzer Vertiefung in der Hutmitte; Huthautmeist gummiartig- elastisch und abziehbar.Oberfläche glatt, matt, hellgelblich mit oliven Tönen, Huthaut teilweise abziehbar
Stiel:
4,5 – 5,5 x 1,8 – 2,0 cm, zur Basis hin etwas verjüngt, jung weiß, später stellenweise violett überhaucht.
Blätter:
jung weißlich, später hell cremefarben, gedrängt stehend, am Stiel angewachsen.
Fleisch:
fest, weiß, Geruch unangenehm heringsartig, Geschmack mild.
Außenseite: durch dickwandige, septierte, farblose Hyphen leicht wollig-filzig; etwas heller als Hymenium.
Außenseite: etwas heller als Hymenium.
Hymenium: glatt bis schwach rau, blaßorange bis orange mit fleischrosanem Schimmer.
2-6cm breit, trompetenförmig, Mitte tief durchbohrt; Oberseite braungelb bis graubraun, fein geschuppt bis glatt, radial wellig-runzelig; Rand nach außen umgebogen, wellig Leisten: am Stiel herablaufend, gegabelt, am Grunde oft queradrig verbunden, blass graugelb bis graubräunlich
2-6cm lang, bis 1cm breit, hohl, schlank, oft breit gedrückt, etwas grubig, gelblich bis graugelblich oder olivgelblich; Basis oft zugespitzt Fleisch: dünn, weich, im Stiel faserig
Geruch und Geschmack:
Hut: 10-50 cm, breit, trichterförmig, ohne Buckel; Oberfläche glatt, matt, jung weißlich, später blass lederfarben, schwach tropfig gefleckt; Huthaut abziehbar; Rand lange eingerollt, später teilweise nach oben gebogen, schwach gefurcht. Lamellen: am Stiel herablaufend, dicht stehend, weißlich bis cremefarbend, alt blass lederfarben. Stiel: 2-8 cm lang, 2-5 cm breit, zylindrisch mit verdickter Basis, voll fest, glatt, jung weiß, später cremeocker bis braungelblich, schwach längsfaserig. Fleisch: dick, fest, weiß. Geruch: mehlig aromatisch. Geschmack: nussartig, mild Hut: 4-10 cm breit, anfangs kegelig glockig, später flach ausgebreitet, mit stumpfem Buckel; Oberfläche jung klebrig, glänzend, häufig ohne Velumreste, orangebraun bis rotbraun, im Alter ausblassend, Rand heller, gerieft. Lamellen: am Stiel frei, gedrängt, bauchig, breit, weißlich. Stiel: 7-15 cm lang, 0,5-2cm breit, zylindrisch, nach oben verjüngend, hohl, weißlich bis hell, nicht genattert, ohne Ring, Volva lappig, am Stiel aufsteigend. Fleisch: dünn, zart, brüchig, weiß. Geschmack & Geruch: unbedeutend. Hut: bis 3 cm im Durchmesser (im Alter), hygrophan, mit Velum, feucht dunkel schokoladenbraun und stecknadelförmig geschlossen, dann lebhaft orange-braun. Stiel: bis 9 cm hoch, 2 - 3 mm breit, seidig und schwach genattert, nach oben etwas verjüngt, weit bis in das Substrat reichend und weiße Myzelfasern aussendend. Lamellen: Schneide weißlich bepuder. Fleisch: cremeweißlich bis bräunlich. Geruch und Geschmack: mild bzw. unauffällig. Hut:8-25cm, jung angedrückt bis halbkugelig, im Alter aufgebogen; Hutoberflächemit dicht faserig wolligen Belag, mit der Zeit vergilbt und teilweisestriegelig absteht; Hutrand filzig-schuppig behangen, auf dem Hut könnenHüllreste vorhanden sein.
10-50 cm, breit, trichterförmig, ohne Buckel; Oberfläche glatt, matt, jung weißlich, später blass lederfarben, schwach tropfig gefleckt; Huthaut abziehbar; Rand lange eingerollt, später teilweise nach oben gebogen, schwach gefurcht.
Lamellen:
am Stiel herablaufend, dicht stehend, weißlich bis cremefarbend, alt blass lederfarben.
2-8 cm lang, 2-5 cm breit, zylindrisch mit verdickter Basis, voll fest, glatt, jung weiß, später cremeocker bis braungelblich, schwach längsfaserig.
dick, fest, weiß.
Geruch:
mehlig aromatisch.
Geschmack:
nussartig, mild
4-10 cm breit, anfangs kegelig glockig, später flach ausgebreitet, mit stumpfem Buckel; Oberfläche jung klebrig, glänzend, häufig ohne Velumreste, orangebraun bis rotbraun, im Alter ausblassend, Rand heller, gerieft.
am Stiel frei, gedrängt, bauchig, breit, weißlich. Stiel: 7-15 cm lang, 0,5-2cm breit, zylindrisch, nach oben verjüngend, hohl, weißlich bis hell, nicht genattert, ohne Ring, Volva lappig, am Stiel aufsteigend.
dünn, zart, brüchig, weiß.
bis 3 cm im Durchmesser (im Alter), hygrophan, mit Velum, feucht dunkel schokoladenbraun und stecknadelförmig geschlossen, dann lebhaft orange-braun.
bis 9 cm hoch, 2 - 3 mm breit, seidig und schwach genattert, nach oben etwas verjüngt, weit bis in das Substrat reichend und weiße Myzelfasern aussendend. Lamellen:
Schneide weißlich bepuder.
cremeweißlich bis bräunlich.
mild bzw. unauffällig.
Lamellen: dünn und sehr gedrängt stehend, jung weiß, dann rosa bis rosabraunverfärbend, alt rotbräunlich fleckend.
Stiel:10-30cm lang, 1-3 cm im Durchmesser, zylindrisch, zur Basis leicht verdickt,weiß- bis cremefarben.
Volva: groß, tulpenförmig den Stiel umgebend, eingeschnitten gelappt, cremeweißlichdurch bräunlich betupfte Flecken gemustert, später auch ganz bräunend, sehrtief im Substrat steckend.
Fleisch: dünn, weißlich, Geruch rettichartig, Geschmack ebenso oder nicht wahrnehmbarmild; Fleisch in Hut und Stiel zäh und fest.
Hut:8-25cm, jung angedrückt bis halbkugelig, im Alter aufgebogen; Hutoberflächemit dicht faserig wolligen Belag, mit der Zeit vergilbt und teilweisestriegelig absteht; Hutrand filzig-schuppig behangen, auf dem Hut könnenHüllreste vorhanden sein.
Hut:4- 10 cm, hell-, ocker-, bräunlichgrau, jung konvex dann flach halbkugelig,später flach bis wellig verbogen, teilweise mit flachen Buckel, bei feuchterWitterung stark schleimig schmierig; bei Trockenheit klebrig, mitabziehbarer Huthaut, Rand bei jungen Exemplaren mit weißen Velumrestenbehangen. Röhren:jung grauweißlich, im Alter grau bis bräunlich , leicht am Stielherablaufend.Poren:hell-, beige- bis braugrau, z.T. mit purpurgrauem Schimmer, relativ groß (>1mm), bei Druck dunkler werdend!Stiel:4- 12 cm lang und 1-2 cm breit, zylindrisch, basal abgerundet, schwachkeulig, wie der Hut gefärbt, aber heller; mit locker fetzenartigem,flüchtigem Ring, der an der Unterseite schleimig und weiß ist.Fleisch:weißlich bis leicht grau getönt, stellenweise leicht graugrün verfärbt,ziemlich schwammig weich.Geruch & Geschmack:unbedeutend.
sich aus einem weißlichen, rundlich ovalen, halbunterirdischen Hexenei entwickelnd, welches etwa 2-4 cm hoch ist, Rezeptakulum aus mehreren leuchtend roten, zugespitzten Armen bestehend, die am Grunde miteinander verwachsen sind und sich bei der Reife aus dem aufgeplatzten Hexenei schieben. Länge der einzelnen Arme bis ca. 10 cm. Die sich erst senkrecht nach oben streckenden Arme breiten sich bald aus und geben dem Pilz sein charakteristisches Aussehen. Gelegentlich bleiben sie auch an den Spitzen miteinander verbunden. An der Innenseite tragen sie die olivgrüne bis olivschwärzliche Gleba, die stark aasartig riecht.
Hut:farblich stark variablel von graugelblich bis grau oder braungelblich; rund oder eiförmig; mit Stiel verwachsen; 4-12cm hoch. 3-8cm breit, Oberfläche waben- oder zellartig grubig, mit unregelmäßigen Rippen;
Stiel:rund, weiß bis hellgelblich; unten verdickt; 4-10cm hoch, 1-3cm dick; hohl. Fleisch:sehr brüchig, an Bruchstellen weißlich, wachsartig, zartGeschmack: mild
3- 5 x 0,3- 0,5 cm, schwach korallenartig mit gemeinsamer Basis, an den Enden mit mehrfach dichotomen, breit U- bis V-förmig Verzweigungen; Äste meist zylindrisch bis zusammengedrückt, etwas wellig und oft längsgerieft; basal weisslich, Äste schön gleichmäßig violett, Enden zwei- bis dreifach verzweigt und stumpf.
frisch hell violett, brüchig; trocken hellocker bis graubräunlich, biegsam.
ohne bzw. unauffällig.
mild und unauffällig.
Fruchtkörper:
2,5- 4 cm im Durchmesser, erst stumpf kegelig gebuckelt bis glockig, dann ausgebreitet, mit flachem Buckel, oliv- olivbraun, im Zentrum dunkler z. T. umbrabraun, Rand heller oliv, matt; feinfaserig, Rand wellig bis gelappt, dünn.
bis 5 mm hoch, jung hell olivgelblich, mit zunehmendem Alter olivbraun- bis kastanienbraun, mäßig dicht stehend; Blätter breit, ausgebuchtet am Stiel angewachsen, Schneide glatt.
jung oliv, im Alter eher olivbraun, bräunlich befasert, Basis leicht verdickt;
4- 5 x 0,5- 0,8 cm; röhrig- hohl.
hell olivgelblich, röhrig-hohl im Stiel, brüchig; faserig-schwammig.
jung unauffällig bis schwach muffig.
dunkel rostbraun
Fruchtkörper (Apothezien):
2- 7 mm im Durchmesser, jung fast kugeliggeschlossen, später becher- bis tellerförmig, alt scheibenförmig,dickfleischig mit wulstigem, aber nicht umgerollten Rand; dem Erdbodenstiellos aufsitzend.Hymenium:
glatt, rotorange.Außenseite:
etwas heller als Hymenium, besonders jung mit dichten braunen Pseudohaaren besetzt, durch Streckung wird im Alter die Haardichtegeringer, Becherrand ist haarfrei.Geschmack & Geruch:unbedeutend.
gegliedert in Kopf- und Stielteil, Kopf kugelig, 8-11 x 7- 9 mm, Mündung am Scheitel zitzenförmig mit braunem Hof; Endoperidie glatt, pergamentartig, cremegrau bis ockerlich;
Stiel zäh und hart, 20- 50 x 2- 3 mm, blaß ockerfarbend, z.T. mit anliegenden und abstehenden Schuppen.
Sporenpulver (Abwurf):
hellbraun bis fuchsigbraun.
Fruchtkörper: 10 – 30cm (oder darüber) lang/breit und ca. bis 6cm dick; Oberseite anfangs hell-rötlich oder orangefarbig, dann zunehmend dunkler rot werdend bis schließlich im Alter bräunlich-rötlich oder leberfarbig mit klebrig rötlichen Tropfen, bei Feuchtigkeit schleimig, radial gestreift, Haut leicht abziehbar
Fleisch:weich, rötlich-saftig, deutlich faserig, zart, fleischrötlich,
Geruch & Geschmack:Geruch angenehm, Geschmack etwas säuerlich
Fruchtkörper: 0,5 – 10 cm breit, halbkugelig, schüssel- oder schalenförmig, im Alter flach, die konkave Innenseite ist orange- bis scharlachrot oder gelborange und vollständig von der sporenbildenden Fruchtschicht (Hymenium) überzogen, die Außenseite ist blasser, weißlich bis blaßrötlich und mehlig – körnig bereift, der Rand ist wellig gebogen, gelappt oder auch eingeschnitten, der Fruchtkörper sitzt stiellos auf, die Basis ist meist zusammengezogen.
Fleisch:dünn, wachsartig, zerbrechlich
Geruch & Geschmack:geruch- und geschmacklos
Größe: 2 - 7 cm Durchmesser; Stiel: 0 - 2 cm lang, bis 1 cm dick; Farbe: außen weißlich, kleiig, innen hell- gis mittelbraun;Form: becherförmig rund bis stark verbogen und ineinander verschachtelt; Rand deutlich gekerbt; gelegentlich mit Stiel;Fruchtkörperschnitt: geschichtetes Fleisch, mittlere Textura intricata nicht sehr auffälligWuchsform: in geselligen Büscheln sowie einzelne danebenstehende Exemplare
Hut: 0,7-2 cm hoch und 0,5- 0,7 cm im Durchmesser, erst schlank eichelförmig bis glockig, dann ausgebreitet und zu ca. 40- 50% radialstreifig bis gerippt; ohne Buckel, Oberfläche von dichten, hell cremegrauen- cremeockerlichen Velumflocken bedeckt, Velum leicht abwischbar; Hutfarbe ist hell- bis dunkelgrau; Fruchtkörper zerfließen recht langsam.
Velumzellen: warzig, globos, Durchmesser bis 70 µm (Messung Andreas Melzer).
Lamellen: dicht gedrängt, grau bis schwärzlich, 0,15- 0,2 cm breit, frei bis kaum angewachsen, Schneide fein weißlich bewimpert.
Stiel: 1,5- 4 x 0,2- 0,3 cm, gleichmäßig zylindrisch, sehr zerbrechlich, basal kaum angeschwollen z.T. auch verjüngt; milchig-glasig und etwas durchscheinend, gleichfarbig auf ganzer Länge und dicht weißwollig-filzig, basal auch mit striegeligem Myzelfilz.
Fleisch: zerbrechlich, milchigweiß.
Geruch: starker, unangenehmer Geruch nach Leuchtgas bzw. ?-Naphthalin bzw. an Scytinostroma portentosum erinnernd !
Sporenpulver (Abwurf): schwarz
Hut: 1,5- 4 cm im Durchmesser, jung halbkugelig, dann schnell flach ausgebreitet und auch leicht niedergedrückt; oft schwach, stumpf gebuckelt oder mit Papille; Rand lange heruntergebogen und scharf; stark hygrophan, feucht dunkelgraubraun bis schwarzbraun, trocken horn- bis beigebraun, Scheitelbereich dunkler; feucht bis ca. 50- 75 % des Hutes durchscheinend gerieft; von der Mitte her austrocknend; Oberfläche matt bis seidig, fein radialfaserig.
Lamellen: 3- 6 mm breit, Schneidenfarbe wie die gesamten Blätter; breit, ausgebuchtet angewachsen; nur jung grauweiss, dann dunkler graubraun mit deutlichem Rosaton, mäßig dicht, Schneide glatt nur etwas wellig bewegt.
Stiel: 3- 5 x 0,3- 0,6 cm, ziemlich gerade, zylindrisch, kaum verdickt an der Basis, Grundfarbe wie der Hut (dunkel graubraun) und schwach seidig längs überfasert, matt; brüchig hohl; basal mit deutlich weißem Myzelfilz (wattig anliegend).
Fleisch: im Stiel faserig, brüchig, zusammendrückbar und hohl. Geruch: deutlich mehlig-ranzig (spermatisch).
Geschmack: mild bis mehlig-ranzig
Hut: 3-10 (-15)cm hoch, 1,5-4cm breit, walzenförmig bis spitzkegelig, mit +/- parallel verlaufenden, welligen Längsrippen, die durch etwas niedrigere Querrippen verbunden sind, graubraun bis olivbraun, Rippen im Alter schwärzlich; innen hohl, weißlich, kleiig; Rand mit Stiel verwachsen
Stiel: 3-6 (-10)cm lang, 1,5-4cm breit, hohl, grubig runzelig, weißlich bis hellbräunlich, körnig kleiig
Fleisch: dünn, brüchig
Geruch & Geschmack: mild
Hut:5 – 20cm ganz jung halbkugelig, dann aufgewölbt und schließlich flach; kräftig rot, älter ausblassend, Huthaut glänzend, von vielen warzenförmigen, flockigen, weißen Velumresten besetzt, die leicht abwaschbar sind;
Stiel:5 – 20cm hoch, 1,5 – 2,5cm dick, weiß, , anfangs voll, dann hohl, mit großer weißer bis blassgelber Manschette, an der Basis mit kugeliger oder eiförmiger kräftiger Knolle, auf der ein mehrfacher warziger Schuppengürtel sitzt
Blätter:weißlich bis blassgelblich, frei, gedrängt, bauchig, weich
Fleisch:weiß, unter der Huthaut gelborange, tieforange oder zitronengelb
Geruch & Geschmack:Geruch angenehm, Geschmack unbedeutend
4 x 1,5 cm, resupinat, leicht vom Substrat ablösbar, Oberfläche glatt bis etwas uneben, grauviolett bis graurosa, weißlich bereift, Rand deutlich abgegrenzt, ohne Rhizomorphen.
bis 12 cm Durchmesser, jung konvex, dann ausgebreitet flach und schwach trichterförmig, mit etwas umgerolltem Rand, matt, glatt, lange etwas schmierig, jung weißlich, später weißgrau bis schmutzig graubräunlich, Hut fest und nur am Rand etwas abziehbar.
4- 5,5 x 2 – 2,5 cm, zylindrisch, basal schwach verdickt bzw. auch verjüngt, voll, hartfleischig, Oberfläche jung weiss, etwas bereift, matt, später auf Druck rötlich-graubraun und dann schwärzend.
jung weißlich, dann weißlichgrau, schließlich schwarz, breit angewachsen und auch etwas am Stiel herablaufend, ziemlich gedrängt, Schneide glatt, kaum verzweigt (=gegabelt).
in Stiel und Hut weißlich bis graufleckig, Randzone meist weißlich, bei unseren Exemplaren nach Anschnitt nur ein leichter Anflug von rosa, nach Lit. auch stark rötend bzw. synchron rötend und rußgräulich verfärbend, hart.
unauffällig .
mild bis schärflich, in den Blättern schnell brennend scharf.
Chemische Reaktionen
auf Hutfleisch mit FeSO4 schmutzig grünlich, Phenol weinbraun.
1-3 cm Durchmesser, ungebuckelt-konvex, hell goldocker bis ockergelblich, Oberfläche mit rostbraunen bis orangebräunlichen, abwischbaren, schuppig-körnigen Velumresten dicht bedeckt, im Zentrum oft pyramidal-warzig, Rand lange behangen.
breit, fast frei, ockergelblich, ausgebuchtet angewachsen, Schneiden durch die büscheligen Cheilozystiden weißlich bis ockerlich bewimpert.
2-3 x 0,3- 0,4 cm, zylindrich, teilweise gebogen, Farbe wie Hut, oft mit schwacher Ringzone aus braunen Schüppchen, zur Basis immer mit ringartigen Schuppen besetzt, röhrig und hohl, zur Basis hin dunkelbraun und z.T. mit weißlichem Myzelfilz.
holzfarben, in der Stielbasis dunkel braun.
Geruch & Geschmack:
unauffällig.
Hut : 4- 8 cm Durchmesser, jung stumpfkegelig, dann ausgebreitet bis abgeflacht, Zentrum eingesenkt und mit deutlichem Buckel; Oberfläche glatt, feucht klebrig und stark glänzend, Hutrand scharf, glatt und gerieft- gerippt, Huthaut zu 50- 60 % abziehbar; dunkel braunviolett- purpurviolett, Zentrum bzw. Buckel fast scharz; Huthaut leicht bitterlich! Stiel: 5 - 7 x 1,4- 2 cm, zylindrisch, voll, fest, später markig, in allen Teilen weiß, oft etwas verlängert keulenförmig, basal zugespitzt. Blätter: jung cremeweiß, später ockerlich- ockergelblich, schmal angewachsen, Schneide glatt, kaum gegabelt. Fleisch: weiß, Huthaut bitterlich! Geruch: unauffällig bis schwach obstartig angenehm. Geschmack: mild.
Hut: 1-6 cm breit, anfangs gewölbt, später ausgebreitet, gebuckelt; Oberfläche hygrophan, bei Nässe fettig glänzend, blass leder bis lederbräunlich, rotbraun, trocken blasser; Rand leicht gefurcht. Lamellen: am Stiel ausgebuchtet angeheftet, entfermt stehend, anastomosierend weißlich bis blass lederfarbend. Stiel: 2-7 cm lang, schlank, zäh, elastisch, voll, weißlich, später nussbraun; Basis weißlich. Fleisch: dünn, weißlich. Geruch: angenehm. Geschmack: mild.
7- 11 cm im Durchmesser, erst halbkugelig, dann ausgebreitet, jung einheitlich und kräftig blauviolett, im Alter von der Mitte her ausblassend in Richtung ockergelblich, Rand hell silbrig-bläulich; trocken seidig glänzend, feucht schmierig-glänzend und etwas klebrig; Rand heller und lange eingebogen und jung durch eine kräftige blaue, fädige Cortina mit der Stielknolle verbunden.
bis 7 mm hoch, jung bereits kräftig bläulichviolett, später blauviolett-rostbräunlich, ziemlich schmal und recht dicht stehend, Schneide gekerbt-glatt, ausgebuchtet und breit am Stiel angewachsen.
jung violett, im Alter verblassend und dann z.T. fleckenhaft gelblich verfärbend, gleichmäßig zylindrisch, basal mit gerandeter Knolle, Knolle creme-gelblich, brüchig, 6- 8 x 1,2- 1,5 cm; Stielknolle Durchmesser bis 4 cm, deutlich abgesetzt gerandet; im Alter sind am Stiel noch rostbräunliche Cortinareste sichtbar.
weisslich bis hell blauviolett in Hut und Stielbasis, in der Rinde der Stielbasis auch mit gelblichen Tönen, Stielmitte hell blauviolett, voll, nicht faserig und brüchig-spröde; auf der Huthaut mit KOH schnell rosabräunlich, auf Fleisch negativ ( nach BREITENBACH & KRÄNZLIN ockerfarben).
jung unauffällig bis angenehm nach Pilz, dann unangenehm muffig.
fuchsigbräunlich
Röhren:blaß gelblich bis olivgelb, kürzer als die Hutfleischdicke, nicht blauend.
Poren:gleichfarbend, variabel, oft etwas eckig, ca. 1 mm im Durchmesser.
Stiel:2-6 cm lang und 1-2 cm breit, oft etwas gebogen, ockerbräunlich, unter demHut gelblich bis olivgelblich.
Fruchtkörper: flach konsolenförmig, dachziegelig übereinander; 5- 10 cm vom Substrat abstehend; 10- 21 cm breit und 1,5- 2,5 cm dick, frisch weich, saftig, Oberfläche bräunlich, zottig behaart, Poren rund bis eckig, 4- 5 pro mm, graubräunlich bis bräunlich, schillernd.
Fruchtkörper:0,5- 2 (-3) cm im Durchmesser; kastanienbraun, jung pokalförmig, fastgeschlossen, dann flach schüsselförmig mit welligem Rand, mit bis zu 8 cmlangen, in der Erde verborgenem Stiel, Stiel entspringt einem schwarzen,knolligen Sklerotium das sich in der Erde in Verbindung mit Anemonen (z.B.Anemone nemorosa) entwickelt, Sklerotium ist Innen weiß.Hymenium:glatt, rehbraun bis hell kastanienbraun.Außenseite:glatt, matt, kastanienbraun.Geschmack & Geruch:unbedeutend.
Fruchtkörper:4 - 15 cm breit, besteht aus halbkreis- bzw. muschelförmigen, dicken,dachziegelig und nebeneinander wachsenden Hüten; Fruchtkörper konsolenartigam Substrat angewachsen;weißlich-cremefarbend, Hutoberfläche warzig bzw. mit zerstreut stehendenStacheln besetzt,Hymenophor stachelig, Stacheln pfriemförmig, 0,4 - 1,5 cm lang.
Fleisch:cremefarben, weich, dickfleischig.Geruch:angenehm.Geschmack:mild.
Fruchtkörper:resupinat, bildet hauchdünne Überzüge, membranös, frisch hell rosafarbend,im trockenen Zustand cremefarbend.
Fruchtkörper:zähfleischig-saftig, dachziegelig neben- und übereinanderwachsend, 9 - 13 cmbreite, 1,5 - 2 cm dicke Hüte, Oberfläche dunkel rotbraun bis schwarz, z.T.mit schwarzen Flecken;Unterseite feinporig ockerfarbend, Poren gleichmäßig rundlich, 4 - 5 pro mm,Röhrentrama weißlich bis hellockerlich.
2- 4 cm x 2- 3 mm, ziemlich gerade, zylindrisch, kaum verdickt an der Basis, Grundfarbe hellgrau mit beigem Schimmer und schwach seidig glänzend, silbrig-weiß fein längsstreifig überfasert; basal mit deutlich weißem Myzelfilz (wattig anliegend).
im Stiel faserig, voll, im Hutbereich weißlich, im Stiel hell beige-grau, brüchig, ohne Rottöne !
angenehm frisch gurkig, erinnert sehr an Gurkenschnitzling.
(1,5-) 2- 2,5 cm im Durchmesser, schon recht früh (jung) flach ausgebreitet und schwach, stumpf gebuckelt oder mit Papille bzw. auch spitz gebuckelt; Scheitelbereich deutlich dunkler, schmutzig grauschwarz zum Rand hin deutlich heller mausgrau bis grau, matt; nicht hygrophan; nicht durscheinend oder gerieft; Rand oft kurz eingerissen und etwas ausgefranst wirkend, auch vereinzelt tiefer eingerissen; Oberfläche radial feinfaserig-filzig anliegend, im Scheitel etwas lockerer z.T. aufgerichtete Hyphen.
3- 4,5 mm breit, Schneidenfarbe wie die gesamten Blätter, ausgebuchtet angewachsen, jung hell weißlichgrau dann dunkler und rosagrau, etwas dicklich, schwach kerbig- schartig, etwas entfernt .
Hut: 10- 13 cm im Durchmesser, jung länglich eiförmig bis walzenförmig, dannflach ausgebreitet, Oberfläche trocken eher matt und etwas glänzend, feuchtglänzend und etwas schmierig, gelbbraun; Rand deutlich heller als dasgraubräunliche Zentrum, 20- 30 % des Hutrandes durchscheinend gerieft undgerippt; Oberfläche mit dicken, jung schmutzig cremegrauen, danngraubräunlichen Velumschollen bedeckt; im Zentrum bildet Velum meist einegeschlossene Fläche; Rand scharf.Lamellen: jung weiß bis hell cremeweißlich, im Alter beige, breit, am Stiel frei,Schneide feinflockig bewimpert. Stiel: gerade zylindrisch, von oben nach unten hin gleichmäßig dicker werdend,symmetrisch, jung voll schwammig, dann etwas hohl werdend, brüchig, cremebis hell cremegräulich, unter dem Hut fein gerieft; ohne Ring; Stielbasisohne sackförmige Volva, aber mit 2- 3 deutlichen verdickten, schuppigabstehenden Gürtelzonen, darüber schmutzig cremegräulich bis hellgraubräunlich flockig bis genattert.Fleisch:voll, cremeweißlich im Alter hell cremegräulich und hohl. Geruch:ohne bis unauffällig.Geschmack:mild, nussartig.
3-10 cm breit, gewölbt bis ausgebreitet, stumpf gebuckelt, Oberfläche filzig faserig, ockerbräunlich bis rostbraun, Rand mit vergänglichen faserigen Velumresten.
ausgebuchtet angewachsen, gedrängt, mamoriert, dunkelbraun bis fast schwarz, Schneide weiß, gekerbt, jung und bei feuchtem Wetter mit kleinen Tröpfchen, welche beim Eintrocknen dunkle Flecken hinterlassen.
4-10 cm lang, 2-8 mm breit, zylindrisch, hohl, zerbrechlich, oben blass, unterhalb der vergänglichen Ringzone schmutzig bräunlich, faserig, flockig.
dünn, bräunlich.
schwach, leicht unangenehm.
fleischig, anfangs halbkugelig oder glockig, später abgeflacht, Hutrand lange eingerollt und wellig verbogen, weißlich bis lederfarben, Oberfläche glatt, kahl, trocken, fest, 3-10cm breit
5 – 8cm lang, 1 – 2cm breit, gelblichweiß, faserig gestreift, voll, fest, zylindrisch.
schmal, dünn, dichtstehend, am Stiel leicht ausgebuchtet oder abgerundet angewachsen, weißlich, später cremefarben.
weiß, fest.
deutlich nach Mehl oder frischen Gurken.
Hut: 0,9- 1,7 cm, jung halbkugelig, dann konvex, später auch verflachend, stets mit deutlichem dunklen Nabel; hygrophan, feucht dunkel graubraun bis fast schwärzlich, trocken hell braungrau bis hellbräunlich, gesamte Oberfläche feinfilzig bis abstehend klein schuppig. Lamellen: 2- 3,5 mm breit, am Stiel deutlich herablaufend und breit angewachsen; dicklich, entfernt, jung deutlich heller als der Hut, anfangs beige bis hell ockergrau, dann mit lachsfarbenem Schimmer (auch fleckig); zuletzt bräunlich mit Rosaton. Stiel: 8- 16 x 0,8- 1,5 mm, nicht länger als der Hut breit; zentral, gerade, röhrig, Farbe wie der Hut; oberes Drittel leicht bereift, sonst kahl und etwas glänzend; Basis etwas kleinknollig angeschwollen und mit samtig, weißlichen Myzelbelag. Fleisch: ohne auffälligen Geruch.
Hut: 1,5-4 cm breit, anfangs halbkugelig-glockig, später gewölbt bis flach ausgebreitet, bisweilen mit kleinem Buckel; Oberfläche hygrophan, feucht honigbraun-ockerbraun mit fein gerieftem Rand, klebrig schmierig, beim Eintrocknen von der Mitte her hell gelbbraun ausblassend. Lamellen: am Stiel angeheftet bis leicht herablaufend, dichtstehend, schmal, hellbraun-zimtbraun, alt rostbraun. Stiel: 2-7 cm lang, schlank, zylindrisch, hohl, ockerbraun, alt meist dunkel; im Jugendzustand mit deutlichem, hängenden, häutigen, flüchtigen Ring; Stiel darunter weißlich überfasert, ohne Schüppchen (!), Stiel oberhalb des Ringes bereift. Fleisch: im Hut braun-gelblich, im Stiel dunkler; Geruch und Geschmack mehlartig.
Hut: 2-6 (-8) cm breit, gewölbt bis ausgebreitet, gelb bis braungelb mit dunkel orangebraunem Scheitel, Rand mit vergänglichen hellen Velumresten. Stiel: 4- 12 x 0,5- 1 cm, weißlich bis hellgelb, zur Basis rötlichbraun, ringlos, schwach faserig, hohl. Fleisch: Blaßgelb bis cremeweiß, in der Stielbasis dunkler, oft rostbräunlich. Lamellen: cremeweißlich, im Alter rauchgrau bis grauviolett, mäßig gedrängt stehend, angewachsen. Geschmack: mild. Geruch: Unbedeutend bis erdig.
Hut: 2-8 cm, anfangs blutrot, feinfilzig, später braunrot und kahl. Röhren: zitronengelb, später gelb bis gelboliv, Mündungen leicht eckig, Druckstellen etwas blauend, ausgebuchtet angewachsen. Stiel: Spitze und Basis mit Mycelfilz zitronen bis chromegelb, dazwischen rötlich faserig bis satt blutrot. Fleisch: gelblich, unter der Huthaut rötlich, meist schwach blauend. Geruch: schwach säuerlich, obstartig. Geschmack: mild, säuerlich.
Hut: 3-10 cm breit, gelblich bis bräunlich oder fast rotbraun, bei feuchter Witterung sehr schmierig, klebrig, kahl und glänzend, jung halbkugelig, später flach konvex bis polsterförmig, Rand im Alter aufgebogen, mit abziehbarer Huthaut. Röhren: jung hellgelblich, im Alter gelb bis olivgelb, kürzer als die Hutfleischdicke, am Stiel kaum ausgebuchtet. Poren: hellgelb, klein (1-2 pro mm) mehreckig, bei feuchter Witterung mit milchig gelblichen Guttationströpfchen. Stiel: 4- 8 x 0,5 x 2 cm breit, zylindrisch, basal abgerundet, bis leicht keulig verdickt, hellgelb bis gelbbräunlich, ohne Ring, im oberen Teil jung mit Guttationströpfchen, verfärben sich beim Eintrocknen bräunlich. Fleisch: blaßgelblich, über den Röhren gelblich, schwammig weich. Geruch: fein obstartig, mild. Geschmack: unbedeutend.
Hut: 3-8 cm breit, gewölbt, im Alter flach ausgebreitet, stumpf gebuckelt; Oberfläche kahl, etwas klebrig, glatt, glänzend, , fühlt sich fettig an; stark hyprophan, feucht gelbbraun bis zimtbraun mit dunkler Randzone, bei Trockenheit kreisförmig um die Mitte herum hellgelb-honiggelb ausblassend; Rand schwach gerieft, jung mit angedrückten Velumresten. Lamellen: am Stiel breit angewachsen, etwas herablaufend, gedrängt, dünn, erst hellbraun, alt rostbraun-dunkelbraun. Stiel: 3- 8 x 0,6 cm, zylindrisch, zäh, hohl, oben gelbbräunlich; mit hochsitzendem, häutigen Ring, unterhalb des schnell vergänglichen, braunen Ringes dunkler, mit feinen, sparrig abstehenden, braunen Schüppchen (!); basal dunkelbraun. Fleisch: weich, im Hut ockerlich; Geruch angenehm würzig, Geschmack mild, pilzartig. Sporenpulver Rostbraun.
Hut: 4-12 cm, kräftig fuchsig bis ziegelrötlich, zum Rand gelblich heller werdend, am Rand mit grüngelblichem Velumflocken überzogen. Stiel: zylindrisch, jung voll, alt hohl, wellig, elastisch, basal zu mehreren büschelig verwachsen, blassgelblich, Spitze weißlich bis hellgelb, zur Basis hin ocker- bis rötlichbraun, längsfaserig auch faserig flockig durch die Velumreste. Fleisch: creme bis hellgelblich, im Stiel bräunlich. Lamellen: jung creme bis hellbelb, dann olivgelblich bis olivgrünlich, reif purpurbraun bis olivbräunlich, gedrängt stehend, breit angewachsen. Geschmack: meist etwas bitter. Geruch: Schwach bis angenehm pilzig.
Hut: 5 - 20 (25) cm, hellgrau bis bräunlichgrau, selten auch rötlich oder olivbraun, halbkugelig bis polsterförmig, im Alter nicht verflachend, samtig-filzig, später verkahlend, teilweise kleinfelderig rissig. Röhren: jung hellgelb, im Alter olivegelblich bis olivgrünlich, Mündungen fein, rundlich, auf Druck blau bis blaugrünlich verfärbend. Stiel: 3 - 15 lang, 1-5 cm breit, schlank bis dick, bauchig keulig, apikal gelb, darunter leuchtend karminrot, zur Basis hin bräunlich, auf der gesamten Länge mit groben, hell- bis bräunlichgelben Netz, Fleisch: weißlich bis blaß gelblich, stark blauend, in der Stielbasis oft purpurrötlich. Geschmack: deutlich bitter. Geruch: unbedeutend.
Hut: 6- 9 cm breit, jung halbkugelig, im Alter etwas verflachend; graubeige bis schwach rotbräunlich bis olivbraun, dann lederartig zimtbraun; Oberfläche unregelmäßig runzelig, matt, feinfilzig- samtig, Rand scharf. Röhren: Mündungen zitronengelb; Röhren 5- 15 mm lang, zitronengelb, im Alter mit Olivton; Röhren leicht ablösbar, auf Druck unveränderlich. Stiel: 6- 10 x 2- 4 cm, basal keulig bis bauchig, nicht wurzelnd; basal gelblich; überall ohne Netz, aber etwas mit rötlichbraunen Pusteln besetzt; untere Hälfte oft mit blass weinroten Flecken, sonst weisslichgelb- gelblich; Stielfarbe sich nicht verändernd! Fleisch: fest, im Schnitt weisslichgelb, dann so bleibend bzw. etwas intensiver gelblich werdend; unter HDS bräunlich. Geruch: besonders an der Stielbasis etwas nach Tinte bzw. Jodoform. Geschmack: mild bis unangenehm säuerlich.
Hut:11- 15 (-25) cm breit, jung halbkugelig bis polsterförmig, im Alter etwasgewölbt bis ausgebreitet, unregelmäßig wellig-buckelig, trocken; Hut meistschmutzig weisslich-grau bis silbergrau, bisweilen mit leichtem Rosaschimmeram Hutrand, stellenweise etwas glänzend; Oberfläche unregelmäßig runzelig,anfangs matt, feinfilzig bis glatt und feucht schwach klebrig, dann glatt;Rand scharf, die Röhren oft etwas lappig überragend.Röhren:Mündungen jung gelb, dann zunehmend rötlich, gegen den Hutrand orangerot;Röhren 10- 15 (-25) mm lang, gelb bis olivgrünlich, Röhrenboden gelblich;auf Druck etwas blauend.Stiel:6- 11 x 4- 6 cm, basal knollig-bauchig, an der Spitze kräftig gelb,darunter zunehmend karminrötlich, basal wieder mit mehr gelblichen Farben ;Stielspitze und obere Stielhälfte mit relativ feinem, gelbem bis orangerotemNetz überzogen.Fleisch:jung fest, dann schwammig, blass gelblich, im Schnitt in der Stielspitzegelblich, im Hut sofort blauend und wieder verblassend.Geruch:nach Literatur jung noch unauffällig bzw. zumindest schwach nach nassen Windeln, dann unangenehm bis stinkend, beim Verfaulen aasartig. An den uns vorliegenden Fruchtkörper konnte dieser unangenehme Geruch nicht festgestellt werden!Geschmack:mild und nicht besonders unangenehm.
Hut:2,5- 7 cm im Durchmesser, erst halbkugelig bis stumpf kegelig, dannausgebreitet, jung Oberfläche von schmutzig weisslichem, kräftigen Velumüberzogen, Velum zerreisst und bildet angedrückte dunkelbräunliche,vergängliche Schuppen auf dem Hut; im Alter wird Hut schmutziggräulichbraun, Hutmitte ockerlich, Rand lange mit deutlichem zottigen Velumbehangen.
Lamellen:jung weisslichgrau, dann schmutzig graubraun mit violettem Schimmer, fastfrei bis etwas angewachsen am Stiel, Schneide weisslich bewimpert.
Stiel:weißlich, gleichmäßig zylindrisch, basal kaum verdickt und meist zu 2- 5verwachsen, röhrig- hohl, brüchig, aber faserig; gegen Spitze mitcortinaartigen Ringzone, darunter feinflockig, darüber glatt bis feinbepudert; 5- 11 x 0,5- 1,5 cm; basal mit deutlich gelblichen Myzelfäden undbei Verletzung auch Stielfleisch (in der Basis!) gelblich.
Fleisch:weisslich, dickfleischig, zerbrechlich, aber faserig.
Geruch:unauffällig bis angenehm nach Pilz.
Geschmack:mild und unauffällig, manchmal später leicht schärflich! Nach Literaturbitterlich bis schärflich.
Hut:3- 11 cm breit, polsterförmig, erst spät etwas ausgebreitet und verflachend,in der Farbe recht variabel von dunkel-, purpur-, kastanien- bisschwarzpurpurbraun, mit meist vorhandener rötlicher Randzone, anfangs oftstark bereift, Subkutis kräftig weinrot; bei unserer Kollektion dominiertedie rubinrote Farbe und es scheint sich dabei um eine seltenewitterungsbedingte Färbung zu handeln; Oberfläche schwach filzig, besondersjung ist die Hutoberfläche stark grubig-runzelig, im Alter dann glatterwerdend und nicht aufreißend!
Röhren:Mündungen zitronengelb; Röhren 5- 11 mm lang, zitronengelb, auf Druckunveränderlich;Porenfarbe wie Röhren, jung rundlich, dann unregelmäßig abgerundetmehreckig.
Stiel:4- 10 x 1- 2,5 cm, basal keulig bis bauchig, seltener auch etwaszylindrisch, nicht wurzelnd, stets robust wirkend; leuchtend gelb und erstim Alter von der Basis her rötlichbraun fleckig bis flächig überlaufend;Basalmyzel gelblichweiß; ohne Netz; Stielfarbe bei Druck und nur allmählichschwach blauend.
Fleisch:fest, im Schnitt gelblich und so bleibend, bei Druck erst allmählich schwachblauend im unteren Stielbereich, im Alter auch von der Basis her leichtrötlich anlaufend; unter der HDS mit einer rötlichen Grenzlinie.
Geruch:unauffällig bisweilen etwas säuerlich.
Geschmack:mild bis schwach säuerlich.
Hut:5-30 cm breit, jung fast halbkugelig, dann polsterförmig; Oberfläche jungfeinfilzig, später glatt, teilweise feldrig aufreißend, hellgaubraun bisblassgrau, alt schmutzig graubräunlich; Haut nicht abziehbar, Huthaut dieRöhren am Rande überlappend.
Röhren:1-5 cm lang, am Stiel ausgebuchtet, blass zitronengelb, später schmutzigolivgrün.
Poren:klein, eckig bis rund, zitronengelb, alt dunkeloliv, jung auf Druck blauend.
Stiel:3-7 cm lang, bis 7 cm breit, knollig bis keulig, voll, fest, gelblich, mitkaum sichtbarem Netz, auf Druck blauend; Basis oft zugespitzt, mehrereExemplare können hier verbunden sein.
Fleisch:fest, im Alter weich, blass gelb, im Schnitt blauend.
Geschmack:oft erst mild, dann deutlich bitter.
Geruch:unangenehm.
Weitere Namen:
Flatschmorchel, Aderiger Scheibenbecherling, Chlorbecherling
4 - 10 cm im Durchmesser; jung halbkugel- bis becher -oder schüsselförmig, später flachwellig ausgebreitet; außen glatt, innen glatt bis stark geadert; im Alter auch außen wellig geadert; Stiel gerippt und wellig verwachsen; Hutrand nicht gezahnt oder eingerissen, teilweise gestiel; dieser bis 2 cm lang und ebenso dick; außen weißlich kleiig, innen hell- bis dunkelbraun; Stiel beige.
brüchig, 1 - 4 mm stark, nicht geschichtet, gelegentlich mit weißer Zone in der Mitte.
nach Chlorgas.
roh chlorig, gut zubereitet äußerst delikat!
1,2 cm im Durchmesser, erst halbkugelig, dann ausgebreitet flach, matt, hygrophan, feucht hellbraun, dann braungräulich, zu ca. 75% durchscheinend dunkel braun gerieft, Zentrum kräftiger braun mit leicht erhöhtem Buckel, Oberfläche leicht glimmerig und etwas runzelig, Velum nur sehr schwach auch nur an jungen Fruchtkörpern als zarte Faserchen sichtbar.
jung hell ockerbeige, dann dunkler d.h. blass bräunlichgrau, relativ dichtstehend, 2- 3 mm breit, zu ca. 30- 50 % angewachsen.
weißlich, basal filzig- striegelig (wollig) und etwas verdickt, im Alter hell holzfarben, 1,5- 2 x 0,2- 0,3 cm.
zerbrechlich, geruch- und geschmacklos.