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Pilzverein Rehna

Rehnaer Pilzverein dankt Sponsoren und Förderern für die langjährige Treue!

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Pilzwanderungen sind Schwerpunkt des Vereinslebens

pilzverein 0312Bilder des Jahres 2011 erheiterten und ließen Erinnerungen erwachen

Rehna. Gut gelaunt empfingen Volker Jödicke und Torsten Richter vor einigen Tagen 42 Rehnaer Pilzfreunde zu ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung. Tagungsort war der mit viel Liebe sehr geschmackvoll gestaltete Gemeindesaal der evangelischen Kirchgemeinde zu Rehna. Herrn Pastor Andreas Ortlieb sei für die Bereitstellung der zweckmäßig sanierten Räumlichkeiten herzlich gedankt.

mattiMit optimistischen Worten begrüßten Volker Jödicke und Torsten Richter die Mitglieder aus der Landeshauptstadt, Hamburg, Dassow, Grevesmühlen, Gadebusch, Schönberg, Rehna und dem Ratzeburger Raum. Seinen umfassenden Bericht begann Pilzchef Torsten Richter mit einem großen Dankeschön an die langjährigen Förderern und Sponsoren ! Die Bau- und Möbeltischlerei Eigenstetter, das Autohaus Opel Carlsson, SP: Arndt, die Zahnarztpraxis Paprotzki, Renault Autohaus Winkler & Sohn, Augenoptiker Wichert und Frau Schotte seien hier nur stellvertretend für alle anderen genannt. Aber auch Vereinsmitglieder traten als aktive Sponsoren auf, wie der Allgemeinmediziner Michael Herbst, Reinhard Krix Landhandel sowie die Buchhandlung Schnürl & Müller GbR.

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. April 2012 um 13:51 Uhr

Pilz des Jahres 2012

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Cantharellus cinereus Pers.: Fr., Grauer Leistling

Lateinischer Name: Cantharellus cinereus Pers.: Fr.

Deutsche Namen: Grauer Leistling


Grauer LeistlingCantharellus cinereusEin unscheinbarer Geselle ist der Graue Leistling. Mit seinen graubraunen Tarnfarben ist er schwer im Herbstlaub auszumachen. Es sei denn, er wächst zwischen gelb verfärbten Hainbuchenblättern, wie auf unserem wunderschönen Bild des Pilzfotografen und Hobby-Mykologen Marco Gebert. Mit seinem trichterförmigen Hut, den grauen Leisten auf der Hutunterseite und dem braunen Stiel ähnelt er dem Trompeten-Pfifferling. Der Fachmann erkennt schon aus dem lateinischen Namen „Cantharellus cinereus", dass der graue Leistling tatsächlich mit dem Pfifferling verwandt ist. In Deutschland gibt es sogar sechs verschiedene Pfifferlingsarten. Der wohl bekannteste unter ihnen ist der beliebte Speisepilz „Cantharellus cibarius", der Pfifferling oder Eierschwamm.

Alle Pfifferlingsarten sind sog. Mykorrhizapilze. Sie leben in Symbiose mit unseren Waldbäumen. In dieser Lebensgemeinschaft tauscht der Pilz mit dem Baum lebenswichtige Nährstoffe aus. Die Fruchtkörper des Pfifferlings, den wir im Wald sammeln können, ist jedoch nicht der alleinige Pilz. Im Waldboden wächst, für uns unsichtbar, das Pilzgeflecht des Pfifferlings. Dieses Pilzgeflecht schlägt, wie man heute weiß, von seiner Flächenausdehnung und seiner Lebensdauer alle Rekorde. Zum Beispiel kann der Hallimasch als Parasit mit seinem Pilzgeflecht viele Hektar Boden durchdringen und dabei älter werden als alle bekannten Lebewesen.

Der Graue Leistling ist, wie alle anderen Pfifferlingsarten der Gattung „Cantharellus", durch die Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Allerdings hat der Gesetzgeber hier eine Ausnahmeregelung erlassen, die es dem Pilzgourmet erlaubt Pfifferlingsarten in geringen Mengen für den eigenen Bedarf in der Natur zu sammeln. Dies schließt demzufolge das kommerzielle Sammeln für Restaurants aus. Pfifferlinge, die auf dem Markt angeboten werden stammen hauptsächlich aus den baltischen Staaten, Russland und dem Balkan. In der Presse gab es in letzter Zeit immer wieder alarmierende Berichte über verdorbene Ware, bedingt durch die langen Transportwege und Lagerung. Hier heißt es für den Verbraucher genau hinschauen.

In Deutschland kann der Graue Leistling in jedem Bundesland gefunden werden. Er ist nicht selten unter Rotbuchen zu finden. Eine Verbreitungskarte aus dem Datenbestand der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zeigt, dass die Fundmeldungen in Deutschland mit Sicherheit noch lückig sind. Eine Karte de Fundmeldungen im Dokumentenblock auf der rechten Seite abgerufen werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat den Grauen Leistling zum „Pilz des Jahres 2012" gewählt um auch auf nahe Verwandte Arten des weitbekannten Markt-Pfifferlings aufmerksam zu machen.

Fotos: Torsten Richter

aus  http://www.dgfm-ev.de



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Farbenfroher Start ins Pilzjahr 2012

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img 7937



Wir wünschen allen Mitgliedern und Sponsoren des Pilzvereins „Heinrich Sternberg“ e.V.







img 7925Österreichischer Prachtbecherling (Sarcoscypha austriaca)gefunden am 02.01.2012 am Ratzeburger See von Alexander Glomb

 


ein Frohes, erfolgreiches und gesundes Pilzjahr 2012

Vorstand des Pilzvereins "Heinrich Sternberg" e.V.


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Pilzrückschau 2011

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Dankbare Pilzrückschau 2011

von "Pilz-Diakon" Matthias Krause

 

„Herr, wie sind deine Werke so groß und viel!

Du hast sie alle weise geordnet

und die Erde ist voll deiner Güter.“

 

Psalm 104, Vers 24


Coprinus laanii

Foto: Torsten Richter

DSCF9428  

Foto: Matthias Krause     

Hinweis:  alle weiteren Fotos, wenn nicht anders angegeben, sind ebenfalls von M. Krause

Endlich Weihnachten für mich, denn heute ist der 27. Dezember. Mein erster freier Tag nach dem ganzen Weihnachtstrubel. Das Weihnachtskonzert ist erfolgreiche Geschichte, das Krippenspiel ebenso. Es gab viel beruflichen Stress, noch nicht einmal die Dezemberausgabe des Tintlings konnte ich lesen, dabei hatte ich sie immer in meiner Notentasche mit dabei, damit ich die Heilig-Abend-Predigt nicht vier mal hören musste (so gut sie auch war).Unser Besuch hat sich für ein Weilchen aus dem Staube gemacht. Meine schönsten Weihnachtsgeschenke liegen unter dem Christbaum: handbemalte Pilzstrümpfe, ein T-Shirt mit Pilzmotiven und ein schönes neues Pilzbuch. Beim heutigen Nachmittagsspaziergang entdeckten wir im Zentrum Rehnas tatsächlich hunderte Speisepilze. Welche? Auflösung am Ende des Berichtes. Wer jetzt schon nachschaut, wird 2012 kaum Pilze finden !!!

Es wird Zeit für das erste Foto.

DSCF8143

Nun der Versuch, mich anhand kurzer Notizen und vieler Fotos an das Pilzjahr 2011 zu erinnern. Los geht’s:                                                                                                                                                                                                                                                                          Am 19. Januar, einen Tag vor dem Geburtstag meiner Mutter, fiel mir ein, dass ich noch gar kein Geschenkt für sie habe. Also ab ins Roggendorfer Moor! So beginnt dieser Jahresrückblick mit einem fast typischen Foto: Samtfußrüblinge (Winterpilze) und Judasohren. Zwei Auffälligkeiten sehe ich in Nachhinein - es fehlen Austernseitlinge und im Zentrum des Fotos befindet sich ein golgelbe Zitterling. Genau kann ich mich an den Zeitpunkt nicht mehr erinnern, als ich beschloss, keine Austernseitlinge mehr zu ernten, da sie eigentlich nach nichts schmecken. Wahrscheinlich war es nach einem Austerngulasch im Spätherbst 2010. Seither genieße ich diese Pilze lieber visuell als winterliche Zierde der Natur. Gernauso wie den Goldgelben Zitterling, den ich außer dem samtigen Geburtstagsgeschenk für meine Mutter im Januar reichlich fand. Hier ein paar Fotos von den ersten Pilzfreuden 2011.

DSCF8145

Der goldgelbe Zitterling - essbar, wenngleich geschmacklos - ist wirklich eine Zierde des Waldes, zumal im Winter, wenn nicht einmal Schnee die Landschaft verzaubert und kaum Farben die Natur verschönen. Das habe ich auch auf der Homepage unseres Pilzvereines deutlich gemacht.

DSCF8159             DSCF8160

 

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100. Geburtstag Heinrich Sternbergs

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Ehrenbürger der Stadt Rehna seit 1995 und Namensgeber des Rehnaer Pilzvereins

Heinrich Sternberg bearbeitetHeinrich Sternberg – ein mecklenburgisches Urgestein! Viele Bürger Rehnas, aber auch aus der Umgebung unseres beschaulichen Städtchens an der Radegast können sich noch an ihn erinnern.

Geboren am 29.Oktober 1911 in Dalkendorf bei Teterow. Nach dem Abitur und dem Besuch der Hochschule für Lehrerbildung in Rostock wurden westmecklenburgische Dörfer wie Badow (1934- 37) und Neuendorf (1937- 39) zu Stationen seines Lebens.

Nach dem Krieg fand Heinrich Sternberg 1953 dann den Weg in unser grünes Städtchen an die Zentralschule Rehna (Unterricht wurde von 19 hauptamtlichen und 4 nebenamtlichen Lehrern erteilt, 22 Klassen, 686 Schüler).

In diesem Zeitraum fällt auch die Neueinrichtung der 9. Klasse, damit war der Grundstock für die Oberschule Rehna gelegt.

Bis 1976 war er an der Polytechnischen Oberschule Rehna als Lehrer tätig.

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Neue Pilzart für Mecklenburg-Vorpommern entdeckt

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Milder Herbst macht Pilzfreunde glücklich

bei VietluebbeEine herrliche Pilzwanderung bei schönstem Herbstwetter erlebten die Rehnaer Pilzfreunde bei Vietlübbe.Rehna-Vietlübbe. Auch am vergangenen Sonnabend hatten die Rehnaer Pilzfreunde Wettergott Petrus wieder auf ihrer Seite. Sonne pur und milde Temperaturen empfingen die kleine Schar von Pilzfreunden im märchenhaft bemoosten Fichtenwald bei Vietlübbe. Die Vielzahl von Stubben, welche den sanftweichen Moosteppich durchbrechen bieten derzeit einigen Pilzen noch gute Wachstumsbedingungen. Gilt in vielen Gegenden die Pilzsaison bereits als beendet hat der Spätherbst in unserer Region doch noch einiges zu bieten, besonders wenn sich das aktuelle Wetter von seiner besten Seite zeigt. Wohlschmeckende Speisepilze wie Rauchblättrige Schwefelköpfe (Foto) und Violette Rötelritterlinge (Foto) haben derzeit Hochsaison und sind in bester Qualität und madenfrei zu sammeln. Beide Arten füllten schnell die Körbe und Zufriedenheit machte die Runde. Die frische Pilzpfannne war also gesichert. Natürlich stand neben dem Kennenlernen der wichtigsten Speisepilze und deren Doppelgänger auch wieder die sogenannte Kartierung, d.h. Erfassung aller Pilzarten eines Gebietes auf der Tagesordnung. „Ich möchte gerne wieder neue Arten kennenlernen, auch wenn sie nicht essbar sind ", so Vereinsmitglied und Diakon Mathias Krause aus Rehna. Und das sollte auch klappen. Die Speisepilzration war bereits „abgearbeitet", da leuchteten auf einem bemoosten Fichtenstubben, kleine völlig bemehlte Pilze.

 

Entspannung purPilzfreundrundum zufrieden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Graumehliger Holz_TintlingCoprinus laaniiSchwefelkopf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Fund der in die Kategorie „noch nie beobachtet" gehörte, eine neue Tintlingsart ? Behutsam wurde der Fund in einer mit Moosen ausgelegten Dose für die mikroskopische Untersuchung in „Sicherheitsverwahrung" genommen. Auf dem Rückweg hielt Mathias Krause kurz darauf schon die nächste Rarität in seinen Händen. Das Medusenhaupt (Psathyrella caput-medusae) hatte er in reichlich Exemplaren an einem Fichtenstubben entdeckt. Die seltene Art ist stark im Rückgang und hat einen auffällig starken süßlich-fruchtigen Geruch. Völlig entspannt und mit reichlich Pilzen zu Hause angekommen wartete schon das heimischen Mikroskop. Ausgiebige Untersuchungen und Internetrecherchen führten letztendlich zum Ergebnis. Mathias Krause und Torsten Richter hatten eine in Mecklenburg-Vorpommern bislang unbekannte Pilzart entdeckt, den Bemehlten Holz-Tintling (lat.: Coprinus laanii, Foto). Zu seiner unmittelbaren „Verwandtschaft" gehören der essbare Schopftintling und der Faltentintling, beide sind wesentlich größer und dürften vielen Pilzfreunden ein Begriff sein.

MedusenhauptPsathyrella caput_medusaeImmerwieder kommen seltene bzw. interessante Arten auf den Wanderungen des Rehnaer Pilzvereins zum Vorschein. Einige dieser Funde werden auch im gerade erschienen, 612 Seiten starken Buch „ Die Pilze von Mecklenburg-Vorpommern" von Prof. Dr. Hanns Kreisel erwähnt und sind für Jedermann nachlesbar. Eine besondere Würdigung die die Arbeit des Rehnaer Pilzvereins so erfährt.

Abschließend wurden gemeinsam die Pilzkörbe durchgesehen und der Termin für die nächste Wanderung festgesetzt. Da es allen so gut gefallen hat, heißt es schon am kommenden Sonntag wieder ab in den Herbstwald zum Pilze suchen und sammeln. Also Treff ist um 9.30 Uhr vor dem Langen Haus in Rehna.

 

Violette RoetelritterlingRoetelritterling

Gefleckten Rueblings

Collybia maculata

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 17:26 Uhr

Wanderung am 22. Oktober 2011

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an BordAlle Mann an Bord! Gruppenfoto der Pilzwanderung.Bilder von der Wanderung am 22. Oktober 2011

Fast alle Bilder Torsten Richter! 

Wollarten

 

es ging auch um das Färben von Wolle mit Pilzen.....

das Wollbild ist von Jana Muchalski

 

 

 


 

Filzroehrlinggefuellte Koerbe

Stropharia aeruginosa


Gruenspan Traeuschling Spinellus fusigerfaerbung pilzefaerbung mitGeastrum fimbriatumZitterzahn


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