Der Flockenstielige H. ist ein ganz hervorragender und fast nie madiger Speisepilz!
Bei Netzstieligen H. gibt es Einschränkungen, denn erstens mögen die Maden ihn gerne,
zweitens vertragen ihn nicht alle Leute. Jahrelang hielt sich gar das Gerücht, dass er in Verbindung mit Alkohol giftig ist. Diese Behauptung konnte ich zusammen mit einem Freud bei einem kräftigen Selbstversuch entkräften. Ich kenne auch niemanden in meinem Bekanntenkreis, der gegen dieses Boleten eine Allergie hat. Aber für Erstgenießer Achtung!
Diese Allergie kommt doch wohl des öfteren vor (und zeigt dann offensichtlich in etwa die gleichen Symtome die das Coprinus-Syndrom, also die Vergiftung in Verbindung mit Alkohol). Laut Literatur soll man sie vor dem Braten 12 min abkochen.
Für mich und viele Bekannte ist er ein ganz toller Pfannenpilz, zumal er bei uns reichlichst vorkommt.
| Datum | Klicks | Kommentare |
|---|---|---|
| Total | 1610 | 0 |
| Mo. 21 | 1 | 0 |
| So. 20 | 4 | 0 |
| Sa. 19 | 4 | 0 |
| Fr. 18 | 1 | 0 |










Also selbst probieren. Das „Putzen“, also in diesem Fall das Entfernen der Außenhaut und der darunter liegenden weißen Glibberschicht gelang mir mit der Zeit immer besser, das Zerschneiden in Scheiben ging noch besser. Das Braten – wie Bratkartoffeln –


Dieser dem Pfifferling verwandte Pilz, welcher auch das Logo unseres Pilzvereins ziert, kommt in unserer Region in manchem Jahr als Massenpilz vor. So erntete ich innerhalb von zehn Oktobertagen im Jahr 2008 immerhin sieben große Einkaufskörbe voll. Er schmeckt mir besonders als pure und wenig gewürzte Trompetenpfanne; andere mögen ihn lieber in der Mischpilzpfanne; wieder andere schwören auf sein tolles Aroma im getrockneten und evtl. gemahlenen Zustand. Wir nutzen alle drei Möglichkeiten. Getrocknete Pilze werden bei uns immer gemahlen. Eine Made, die übersehen worden ist und das Dörren überlebt hat, kann ein ganzes Konservenglas Trockenpilze verderben (schon erlebt)!
