

Noch vor den ersten Regentropfen tauchten in Rehna vor der alten Sparkasse schöne Rotbraune Träuschlinge (Stropharia rugosoannulata) auf. Im frischen Mulch waren die Sporen und offenbar auch genug Feutigkeit vorhanden. Bei Trockenheit reißt die Huthaut schnell auf und die rotbraune Farbe verliert sich dann. Ich hatte eine schöne Pilzmahlzeit und der Schaukasten bekam auch etwas ab. Für alle anderen - für euch - wenigsten diese schönen Bilder.
Diese Exemplare machen ihrem Namen alle Ehre. Andere Namen sind Riesenträuschling oder auch Braunkappe. Letzterer Begriff ist zu schwammig, selbst für einen Schwamm, da etliche Pilze braune Kappen haben, wie etwa die Marone.
Nur die frischen, noch rotbraunen Träuschlinge waren ohne Maden und somit genießbar.
Die größten Exemplare kamen auf gut 20 cm Hutdurchmesser. Übrigens findet man diese Art laut Literatur ab Juni. Diese sprossen schon in der ersten Maihälfte.
Sehr schön ist auch das Myzel zu erkennen.
Kaum zu glauben, dass alle Bilder die selbe Art darstellen. Von unten sind die Pilze weniger veränderlich. Sie behalten lange ihren violetten Farbton.