

Hufeisenförmige Blätter gaben der Pflanze ihren Namen
Von Tag zu Tag gewinnt der Fr
ühling mehr die Oberhand und erfreut uns mit vielen kleinen Blütentupfern. Als einer der ersten Frühlingsboten belebt der Huflattich mit seinen leuchtendgelben Blütenständen Wegränder, Böschungen und Bahndämme. Der Lateinkundige hat für den hübschen Verwandten unserer Sonnenblume den Namen Tussilago farfara parat. Voller Optimismus bringt der Huflattich endlich Farbe in die graue Landschaft und überglücklich sind Biene, Hummeln, Krabbelkäfer & Co. das endlich der „Pollen und Nektarimbiß“ wird geöffnet hat. Markant an der schon seit dem Altertum bekannten Heilpflanze ist das frühe Erscheinen der Blüten, erst nach dem Blühen zeigen sich die hufeisenförmigen Blätter. Die Blätter (Folia Farfarae) und die Blüten (Flores Farfarae) werden gesammelt, getrocknet und bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt. Auch in den verschiedenen Hustentees ist der Huflattich kaum wegzudenken. Ein Frühlingsbote mit besonderem Wert also für die unsere Gesundheit.