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Morcheltour am Schweriner Außensee

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  Morcheln lieben die Wärme und trotzen der Trockenheit

Morcheltour_am_30_April_2011Morcheltour am 30 April 2011

Rehna – Wiligrad. Ein wenig verrückt ist es schon: Pilze sammeln im Mai!

Aber wer die köstlichen Speisemorcheln entdecken will, der muss zur Löwenzahnblüte feuchte Edellaubwälder besuchen.

Und so begab sich gut gelaunt und von der Sonne verwöhnt eine kleine Schar von Mitgliedern des Rehnaer Pilzvereins Heinrich-Sternberg e.V. auf Morcheltour.

Die historischen Kulisse des Schlosses Wiligrad im Rücken, stand aber die bewaldete Uferterrasse entlang des Schweriner Sees im Mittelpunkt des Interesses der morchelsüchtigen Vereinsmitglieder. An den feuchten Hängen wachsen alljährlich im Wonnemonat Mai delikate Morcheln. In diesem Jahr herrschte ringsum aber große Trockenheit, nur entlang des Uferwanderweges war es recht feucht. Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten! Mit Argusaugen konnten schnell einige der köstlichen Speisemorcheln (lat. Morchella esculenta) entdeckt werden. Das grubig-barocke Outfit der hell graubräunlichen bis ockerbräunlichen Fruchtkörper ist bestens angepasst an die fast gleichfarbige Laubschicht. Umso größer war die Begeisterung bei jeder erspähten Morchel! Auf halben Wege traf man sich dann sich dann mit den Wismarer Pilzfreunden und hatte so allerhand „Pilzlatein“ parat. Viele Speisemorcheln wurden in ihrem angestammten Lebensraum enttarnt und wurden tags darauf mit großem Genuß verspeist. Neben den Speisemorcheln fanden die Pilzfreunde auch Schuppige Porlinge, die zu Pilzbuletten verarbeitet werden können. Ein hübscher Fund gelang Andrea Möckel. Sie entdeckte einen „vom Himmel“ gefallen Erdstern und erhofft sich für 2011 viel Glück.

Erfolgreichste Morchelfinder waren Familie Frank Fischer, Andrea Möckel und Thomas Wendik. Die beiden letzteren scheuten keine Mühe und suchten vergleichbar mit Bergsteigern auch die Buchensteilhänge ab und wurden mehr als belohnt. In ihren luftigen Körben dürfte die Anzahl der Morcheln für eine gute Mahlzeit gereicht haben.

Wenn auch nicht Alle ihren Korb mit den exklusiven Morcheln füllen konnten, so war die Exkursion doch ein voller Erfolg. Jeder der Anwesenden hatten bei herrlichem Wetter die begehrten, heimischen Morcheln in einer einmaligen Landschaft zu Gesicht bekommen.

Torsten Richter

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Sa. 1940
Fr. 1840

Kommentare  

 
0 #3 RE: Morcheltour am Schweriner AußenseeVolker Jödicke 2011-05-10 22:50
zitiere sibylle foster:
Ich bin Wenn ich die Rezeptbücher aus der Urgroßmutter-Zeit mit den vielen Spargel-Morchel-Rezepten ansehe: haben unsere Urgroßeltern die Fundstellen für die Morcheln mit ins Grab genommen? Herzliche Grüße aus Wilhelmsburg! Sibylle

Die Morchelzeit ist wohl schon vorbei! Die Fundstellen von früher sind wohl eher Mangels geigneten Biotop nicht mehr da. Die Bedingungen für Morcheln müssen schon optimal sein und so gibt es nicht sehr viele Standorte im Norden.
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0 #2 Volker JödickeVolker Jödicke 2011-05-10 22:37
pilzepilze.de/.../...
Da wären wir auf unserer diesjährigen Morcheltour ja reich geworden. Torsten hatte ja einige Morcheln da wog eine ja schon 200 Gramm!
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0 #1 RE: Morcheltour am Schweriner Außenseesibylle foster 2011-05-10 16:16
Gratulation zu eurer Morchel-Tour! Geht in dieser Woche (ab morgen Mittwoch, den 11. Mai) noch einmal jemand auf Morcheltour? Ich bin begeisterte Pilzsammlerin und würde soo gern selbst einmal Morcheln finden - habe in den vergangenen Frühjahren alle Auwälder im südichen Hamburg abgesucht, leider erfolglos...Wenn ich die Rezeptbücher aus der Urgroßmutter-Zeit mit den vielen Spargel-Morchel-Rezepten ansehe: haben unsere Urgroßeltern die Fundstellen für die Morcheln mit ins Grab genommen? Herzliche Grüße aus Wilhelmsburg! Sibylle
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